ein falscher ZwanziGer

Die ersten Stimmen, die gegen das gewaltbeladene, unverhältnismäßige und völlig ja rechtswidrige ( der so genannten Gewaltenteilung zugrundeliegende Prinzip) Verhalten oder Agieren der so genannten POLIZEI (Firma, wie wir ja fast alle jetzt wissen) ihre Stimme erhoben waren Leute vom ANWALTLICHEN NOTDIENST.

 

G20 HAMBURG

Sie haben auf unmißverständliche Weise ohne Verblümung über die ja Teils Machenschaften von POLIZEI, anders ist es nicht benennbar, berichtet.

Wenn einer Kritik an POLIZEI übt, die sehr berechtigt ist, fängt POLIZEI immer gleich kollektiv an zu heulen. Dabei sollten sie ihre Leute zur Rechenschaft ziehen und zur Menschlichkeit auffordern.

Das POLIZEI und Menschlichkeit sich heute ja schon diametral gegenüberstehen, wenn es je anders war, (aber sicher nie so schlimm wie sich heute zeigt,) das wissen und haben viele Menschen, die sich versuchten und versuchen aus dem Machenschaftssystem der BRD zu befreien ebenso!

Die GENFER MENSCHENRECHTKONVENTION IST AUCH HEUTE BINDEND und da POLIZEI diese ARTIKEL NICHT KENNT UND NICHT MIT SICH FÜHRT, ZUSAMMEN MIT DEN SO GENANNTEN DIENSTWAFFEN, ERSCHAFFEN SIE ÜBERALL BEWAFFNETE KONFLIKTE MIT MENSCHEN! UND DAS SIND STRAFTATEN DIE MIT OBLIGATIONEN, AN DIE JEWEILIGEN INDIVIDUEN IN POLIZEI MIT 5.000.000€, BELEGT WERDEN KÖNNEN. MEHR AUF http://www.ichr.de

 

Aber nun zum Artikel, der von WIRKLICHEN AUGENZEUGEN VOR ORT stammt und nicht von irgendwelchen Propagandaschmierblatt Hobby Journalisten zusammen geschustert wurde, so wie man das ein oder andere in jeder beliebigen so genannten Tageszeitung lesen konnte.

 

Dieser Bericht sollte jedem die Augen öffnen, denn er ist unverblümt aber sehr respektvoll und TATSACHENbeladen geschrieben. 

 

 

+++ STELLUNGNAHME ZU DEN EREIGNISSEN VOM WOCHENENDE +++

 

Wir, einige Geschäfts- und Gewerbetreibende des Hamburger Schanzenviertels, sehen uns genötigt, in Anbetracht der Berichterstattung und des öffentlichen Diskurses, unsere Sicht der Ereignisse zu den Ausschreitungen im Zuge des G20-Gipfels zu schildern.
In der Nacht vom 7. auf den 8. Juli 2017 tobte eine Menge für Stunden auf der Straße, plünderte einige Läden, bei vielen anderen gingen die Scheiben zu Bruch, es wurden brennende Barrikaden errichtet und mit der Polizei gerungen.

Uns fällt es in Anbetracht der Wahllosigkeit der Zerstörung schwer, darin die Artikulation einer politischen Überzeugung zu erkennen, noch viel weniger die Idee einer neuen, besseren Welt.
Wir beobachteten das Geschehen leicht verängstigt und skeptisch vor Ort und aus unseren Fenstern in den Straßen unseres Viertels. 
Aber die Komplexität der Dynamik, die sich in dieser Nacht hier Bahn gebrochen hat, sehen wir weder in den Medien noch bei der Polizei oder im öffentlichen Diskurs angemessen reflektiert.
Ja, wir haben direkt gesehen, wie Scheiben zerbarsten, Parkautomaten herausgerissen, Bankautomaten zerschlagen, Straßenschilder abgebrochen und das Pflaster aufgerissen wurde.
Wir haben aber auch gesehen, wie viele Tage in Folge völlig unverhältnismäßig bei jeder Kleinigkeit der Wasserwerfer zum Einsatz kam. Wie Menschen von uniformierten und behelmten Beamten ohne Grund geschubst oder auch vom Fahrrad geschlagen wurden. 
Tagelang.
Dies darf bei der Berücksichtigung der Ereignisse nicht unter den Teppich gekehrt werden.

Zum Höhepunkt dieser Auseinandersetzung soll in der Nacht von Freitag und Samstag nun ein „Schwarzer Block“ in unserem Stadtteil gewütet haben.
Dies können wir aus eigener Beobachtung nicht bestätigen, die außerhalb der direkten Konfrontation mit der Polizei nun von der Presse beklagten Schäden sind nur zu einem kleinen Teil auf diese Menschen zurückzuführen.
Der weit größere Teil waren erlebnishungrige Jugendliche sowie Voyeure und Partyvolk, denen wir eher auf dem Schlagermove, beim Fußballspiel oder Bushido-Konzert über den Weg laufen würden als auf einer linksradikalen Demo. 
Es waren betrunkene junge Männer, die wir auf dem Baugerüst sahen, die mit Flaschen warfen – hierbei von einem geplanten „Hinterhalt“ und Bedrohung für Leib und Leben der Beamten zu sprechen, ist für uns nicht nachvollziehbar.
Überwiegend diese Leute waren es auch, die – nachdem die Scheiben eingeschlagen waren – in die Geschäfte einstiegen und beladen mit Diebesgut das Weite suchten. 
Die besoffen in einem Akt sportlicher Selbstüberschätzung mit nacktem Oberkörper aus 50 Metern Entfernung Flaschen auf Wasserwerfer warfen, die zwischen anderen Menschen herniedergingen, während Herumstehende mit Bier in der Hand sie anfeuerten und Handyvideos machten. 
Es war eher die Mischung aus Wut auf die Polizei, Enthemmung durch Alkohol, der Frust über die eigene Existenz und die Gier nach Spektakel – durch alle anwesenden Personengruppen hindurch –, die sich hier Bahn brach. 
Das war kein linker Protest gegen den G20-Gipfel. Hier von linken AktivistInnen zu sprechen wäre verkürzt und falsch.

Wir haben neben all der Gewalt und Zerstörung an dem Tag viele Situationen gesehen, in denen offenbar gut organisierte, schwarz gekleidete Vermummte teilweise gemeinsam mit Anwohnern eingeschritten sind, um andere davon abzuhalten, kleine, inhabergeführte Läden anzugehen. Die anderen Vermummten die Eisenstangen aus der Hand nahmen, die Nachbarn halfen, ihre Fahrräder in Sicherheit zu bringen und sinnlosen Flaschenbewurf entschieden unterbanden. Die auch ein Feuer löschten, als im verwüsteten und geplünderten „Flying Tiger Copenhagen“ Jugendliche versuchten, mit Leuchtspurmunition einen Brand zu legen, obwohl das Haus bewohnt ist. 
Es liegt nicht an uns zu bestimmen, was hier falsch gelaufen ist, welche Aktion zu welcher Reaktion geführt hat.
Was wir aber sagen können: Wir leben und arbeiten hier, bekommen seit vielen Wochen mit, wie das „Schaufenster moderner Polizeiarbeit“ ein Klima der Ohnmacht, Angst und daraus resultierender Wut erzeugt.
Dass diese nachvollziehbare Wut sich am Wochenende nun wahllos, blind und stumpf auf diese Art und Weise artikulierte, bedauern wir sehr. Es lässt uns auch heute noch vollkommen erschüttert zurück.
Dennoch sehen wir den Ursprung dieser Wut in der verfehlten Politik des Rot-Grünen Senats, der sich nach Außen im Blitzlichtgewitter der internationalen Presse sonnen möchte, nach Innen aber vollkommen weggetaucht ist und einer hochmilitarisierten Polizei das komplette Management dieses Großereignisses auf allen Ebenen überlassen hat. 
Dieser Senat hat der Polizei eine „Carte Blanche“ ausgestellt – aber dass die im Rahmen eines solchen Gipfels mitten in einer Millionenstadt entstehenden Probleme, Fragen und sozialen Implikationen nicht nur mit polizeitaktischen und repressiven Mitteln beantwortet werden können, scheint im besoffenen Taumel der quasi monarchischen Inszenierung von Macht und Glamour vollkommen unter den Tisch gefallen zu sein.
Dass einem dies um die Ohren fliegen muss, wäre mit einem Mindestmaß an politischem Weitblick absehbar gewesen.
Wenn Olaf Scholz jetzt von einer inakzeptablen „Verrohung“, der wir „uns alle entgegenstellen müssen“, spricht, können wir dem nur beizupflichten.
Dass die Verrohung aber auch die Konsequenz einer Gesellschaft ist, in der jeglicher abweichende politische Ausdruck pauschal kriminalisiert und mit Sondergesetzen und militarisierten Einheiten polizeilich bekämpft wird, darf dabei nicht unberücksichtigt bleiben.

Aber bei all der Erschütterung über die Ereignisse vom Wochenende muss auch gesagt werden: 
Es sind zwar apokalyptische, dunkle, rußgeschwärzte Bilder aus unserem Viertel, die um die Welt gingen.
Von der Realität eines Bürgerkriegs waren wir aber weit entfernt.
Anstatt weiter an der Hysterieschraube zu drehen sollte jetzt Besonnenheit und Reflexion Einzug in die Diskussion halten. 
Die Straße steht immer noch, ab Montag öffneten die meisten Geschäfte ganz regulär, der Schaden an Personen hält sich in Grenzen. 
Wir hatten als Anwohner mehr Angst vor den mit Maschinengewehren auf unsere Nachbarn zielenden bewaffneten Spezialeinheiten als vor den alkoholisierten Halbstarken, die sich gestern hier ausgetobt haben.
Die sind dumm, lästig und schlagen hier Scheiben ein, erschießen dich aber im Zweifelsfall nicht.

Der für die Meisten von uns Gewerbetreibende weit größere Schaden entsteht durch die Landflucht unserer Kunden, die keine Lust auf die vielen Eingriffe und Einschränkungen durch den Gipfel hatten – durch die Lieferanten, die uns seit vergangenem Dienstag nicht mehr beliefern konnten, durch das Ausbleiben unserer Gäste. 
An den damit einhergehenden Umsatzeinbußen werden wir noch sehr lange zu knapsen haben.

Wir leben seit vielen Jahren in friedlicher, oft auch freundschaftlich-solidarischer Nachbarschaft mit allen Formen des Protestes, die hier im Viertel beheimatet sind, wozu für uns selbstverständlich und nicht-verhandelbar auch die Rote Flora gehört.
Daran wird auch dieses Wochenende rein gar nichts ändern.

In dem Wissen, dass dieses überflüssige Spektakel nun vorbei ist, hoffen wir, dass die Polizei ein maßvolles Verhältnis zur Demokratie und den in ihr lebenden Menschen findet, dass wir alle nach Wochen und Monaten der Hysterie und der Einschränkungen zur Ruhe kommen und unseren Alltag mit all den großen und kleinen Widersprüchen wieder gemeinsam angehen können.

Einige Geschäftstreibende aus dem Schanzenviertel

BISTRO CARMAGNOLE
CANTINA POPULAR
DIE DRUCKEREI – SPIELZEUGLADEN SCHANZENVIERTEL
ZARDOZ SCHALLPLATTEN
EIS SCHMIDT
JIM BURRITO’S
TIP TOP KIOSK
JEWELBERRY
SPIELPLATZ BASCHU e.V.
MONO CONCEPT STORE
BLUME 1000 & EINE ART
JUNGBLUTH PIERCING & TATTOO
SCHMITT FOXY FOOD
BUCHHANDLUNG IM SCHANZENVIERTEL
WEIN & BOULES

 

 

QUELLE: 

www.carmagnole.de

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3 thoughts on “ein falscher ZwanziGer

  1. juergen

    Reblogged this on juergens and commented:
    Einsichten, ja so langsam wird bemerkt wo der Aerger herkommt, vom Alkoholismus und der Kriminalisierung der Medizin Cannabis.

    #EndocannabinoidSystem

    Reply
  2. loth

    Hallo Ihr Lieben!
    diesem Artikel kann ich nur beipflichten.
    Die eine Frage wäre auch, warum dieses Betrügerpack sich ausgerechnet mal wieder in einer
    Weltmetropole treffen muss, wobei jeder weiss, dass sich diese Leute hinter verdunkelte, gepanzerte Limousinenscheiben verstecken und sowieso das Fussvolk jederzeit vermeiden wollen.
    Diskutiert wird schon lange nicht mehr direkt mit der Öffentlichkeit, sondern es werden trainierte Sprecher vor die Presse gestellt, von denen keiner weiss, ob ihre Worte den Originalton widerspiegeln. Ansonsten trifft sich ja die Weltprominenz für ihre Seminare (Bilderberger oder andere Treffen) auch insgeheim hinter geschlossenen Türen.

    Meines Erachtens brauchten sie mal wieder Bilder, die sie durch ihre Mainstreammedien der Öffentlichkeit zum Frass werfen können, um Bilder der Verwüstung zu zeigen und eventuell gleich oder -wer weiss-vielleicht auch später aus ihrer magischen Medienmottenkiste herauszaubern würden, um dem “randalierenden Volk” eine neue Regelung aufzuzwingen.

    Wir wissen ja, dass die Regierungen das dunkle Spiel ihrer Strippenzieher spielen die doch endlich mal ihren “dritten Weltkrieg” durchboxen wollen. Da müsste schon ein Bürgerkrieg her, der dann überall hinausposaunt und zur Schau gestellt werden, damit diese Verbrecher dank ihrer Miliz, Agent Provocateur und Sondereinheiten (Gangsterbanden) ihrem herbeigesehnten Ziel noch ein weiteres Stück näher kommen.

    Sind sie nun ihren Paläste und Privatinseln leid, dass sie sich jetzt in gewöhlichen Städten treffen, obwohl der Treffpunkt natürlich in sicherer Entfernung ausgewählt wurde?
    Es wäre ja ein Ding der Unmöglichkeit, ein wütender, randalierender Mob rund um Buckingham Palace oder in den gewöhnlichen Promi-Vierteln der Weltstädten zu finden, wo er sowieso keinen Zugang hätte…

    Diese Geschichte stinkt mal wieder himmelweit.

    Reply

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